Gemeinde Blindheim
 Weiherbrunnenstr. 9 
 89434 Blindheim E-Mail: gemeinde@blindheim.de 
 Tel.: 09074/2028 Internet: http://www.blindheim.de 
 
Aktuelles
  Infos zur Ge-
meinderatssitzung
vom 23.01.17
Gemeindepolitik
Verwaltung
Veranstaltungs-
kalender
Kultur/Tourismus
Bauen und Leben in Blindheim
Vereine
Wirtschafts-
st&ort
Links
Abst&shalter
 Sie befinden sich hier:  Startseite > Aktuelles > Sitzung vom 23.01.17
Ergebnisse und Informationen zur Gemeinderatssitzung vom 23.01.17

Tagesordnung öffentlicher Teil:

 
1.
 
Stellungnahme der Gemeinde zum Antrag gemäß Denkmalschutzgesetz der Kath. Kirchenstiftung St. Nikolaus Wolpertstetten zur Sanierung der Empore
Infos/Ergebnis: Bürgermeister Frank informiert den Gemeinderat über die statischen Mängel der Empore in der St. Nikolaus Kirche in Wolpertstetten. Diese darf seit geraumer Zeit nicht mehr betreten werden. Für die Nutzung der Empore ist der Einbau einer Eichenstütze erforderlich. Hierfür wird der Gemeinderat nun um Stellungnahme gem. Art.6/I DSchG ersucht.
Der Gemeinderat hat keine Einwände gegen den Einbau einer Stütze zur Stabilisierung der Empore.

 
2.
 
Stellungnahme der Gemeinde zur Aufstellung des Bebauungsplanes "Ensbach Süd", Gemarkung Höchstädt sowie zur 10. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes der Stadt Höchstädt im Parallelverfahren
Infos/Ergebnis: Der Gemeinderat nimmt Kenntnis vom Vorhaben und hat keine Einwände.

 
3.
 
Stellungnahme der Gemeinde im Rahmen eines wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahrens zu einem geplanten Nasskiesabbau im "Östlichen Donauried", Gemarkung Höchstädt
Infos/Ergebnis: Aufgrund eines nachgereichten hydrogeologischen Gutachtens befasst sich der Gemeinderat nochmals mit diesem Vorhaben.
Zu den Planungen der Fa. Reichhardt im östlichen Donauried eine weitere Fläche (See Nr. 20) auszukiesen, nimmt die Gemeinde wie folgt Stellung:
Laut dem hydrogeologischen Gutachten der Fa. Anders & Raum vom 22.12.2016 ist im abstromigen Bereich der Seen mit einer Erhöhung des Grundwasserspiegels von bis zu 20 cm zu rechnen. Das hat folgende Auswirkungen auf die angrenzende Blindheimer Flur:
  • Zum einen besteht bei einer Erhöhung des eh schon hohen Grundwasserspiegels die Gefahr, dass die landwirtschaftlich genutzten Flächen vernässen oder zumindest nicht mehr so wie bisher genutzt werden können (beispielsweise im Frühjahr erst später bearbeitet werden können). Da die Auswirkungen laut Gutachten (Seite 12) mindestens bis in 700 m Entfernung vom See reichen, sind davon nicht nur die angrenzenden Flächen betroffen.
  • Zum anderen bedeutet ein erhöhter Grundwasserspiegel, dass in den abstromigen Gräben mit einem Abflusszuwachs zu rechnen ist. Teilbereiche der Gräben sind von Bibern besiedelt, die dort auch ihre Dämme bauen. Hier kommt es immer wieder zu lokalen Überschwemmungen von landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die Gemeinde ist auf der einen Seite für den Grabenunterhalt zuständig, darf aber auf der anderen Seite die Biberdämme in der Regel nicht beseitigen, da der Biber streng geschützt ist. Mit einer Erhöhung der Abflussmenge würden sich diese Konflikte zwischen Naturschutz und Landwirtschaft auf Kosten der Gemeinde weiter verschärfen.
Aus diesen Gründen lehnt die Gemeinde Blindheim die erweiterte Auskiesung des Sees Nr. 20 ab. Falls der Antrag trotzdem genehmigt werden sollte, fordern wir, dass die Fa. Reich-hardt verpflichtet wird, durch geeignete Gegenmaßnahmen die oben beschriebenen negativen Auswirkungen auf die Blindheimer Flur zu verhindern.

 
4.
 
Spendenantrag des Musikvereins Donauklang für das Jahr 2017
Infos/Ergebnis: Bürgermeister Frank verliest einen Spendenantrag des Musikvereins Donauklang. Der Gemeinderat wird auch im Jahr 2017 den Musikverein mit 2.500 € unterstützen.

 
5.
 
Brandschutztechnische Ertüchtigung der gemeindlichen Schulgebäude: Diskussion über das weitere Vorgehen
Infos/Ergebnis: Bürgermeister Frank informiert den Gemeinderat über den ungenügenden Brandschutz in den beiden Schulgebäuden der Gemeinde Blindheim. Dies war das Ergebnis einer Begehung mit einem Architekten anlässlich der Renovierung des Turnraumes in Unterglauheim. Um den Brandschutz zu gewährleisten wären nach ersten Erkenntnissen Rauchmelder, eine Außentreppe, ein Flucht- und Rettungswegeplan sowie Feuerwehreinsatzpläne erforderlich.
Folgende Vorgehensweise wird vom Vorsitzenden nach Rücksprache mit einem Facharchitekt vorgeschlagen:
  1. Erstellen von Bestandsplänen
  2. Erstellen eines Brandschutzkonzeptes
  3. Daraus hervorgehend werden bauliche Maßnahmen erforderlich sein.
Die Gesamtkosten würden sich nach ersten Schätzungen auf rund 100.000 € belaufen.
Der Gemeinderat beschließt nach kurzer Diskussion in den Prozess für die Erarbeitung eines Brandschutzkonzeptes einzusteigen.

 
6.
 
Neujahrsempfang 2017: Resümee und mögliche Verbesserungen
Infos/Ergebnis: Der Gemeinderat ist einstimmig der Ansicht, dass der Neujahrsempfang eine gelungene Veranstaltung war. Lediglich eine Erhöhung der Besucherzahl wäre anzustreben. Hierfür sollen die Vereine, namentlich die Vereinsvorstände, eine persönliche Einladung erhalten. Zudem sollen, zusätzlich zur Veröffentlichung im Gemeindeblatt, Einladungen in Form von Wurfsendungen an alle Haushalte verteilt werden. Der Neujahrsempfang soll außerdem jährlich in der ersten Januarhälfte im Kalender fest installiert werden. Das Pfarrheim in Unterglauheim werde weiter als Veranstaltungsort beibehalten.

 
 Suchen     Copyright ©     E-mail an den webmaster     Impressum