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Ergebnisse und Informationen zur Gemeinderatssitzung vom 17.12.13
Tagesordnung öffentlicher Teil:

 
1.
 
Beschlussfassung über den Breitbandausbau in Wolpertstetten
Infos/Ergebnis: Die am 06.12.2013 in Wolperstetten durchgeführte Infoveranstaltung zum Thema Breitbandausbau war sehr gut besucht. Zweiter Bürgermeister Helmut Gerstmayer als Breitbandpate der Gemeinde Blindheim stellte auf der Versammlung die angedachte Lösung, nämlich ein Glasfaseranschluss bis ins Haus, vor. Da auch Herr Miessl, der dieses Konzept vorschlägt, an der Veranstaltung teilgenommen hat, konnten alle technischen Fragen beantwortet werden. Herr Miessl machte aber auch deutlich, dass dieses Vorhaben nur umgesetzt werden kann, wenn nach dem Ausbau genügend Hausbesitzer Verträge mit M-Net, dem späteren Betreiber des Netzes, abschließen. Um dies abschätzen zu können, wollte die Interessengemeinschaft DSL Wolpertstetten bei allen Hausbesitzern die Bereitschaft hierzu abfragen.
Wie die Vertreter der Interessengemeinschaft DSL Wolpertstetten nun dem Gemeinderat berichten, haben weit mehr Hausbesitzer als notwendig eine dementsprechende Absichtserklärung abgegeben, so dass ein eventueller Breitbandausbau unter den diskutierten Rahmenbedingungen auch aus Sicht des späteren Netzbetreibers wohl wirtschaftlich vertretbar wäre.
Der Gemeinderat ist nun gefordert, grundsätzlich zu entscheiden, ob er das Thema Breitbandausbau Wolpertstetten erneut angeht. Dazu stellt zweiter Bürgermeister Gerstmayer nochmals das technische Konzept und die Kosten der von Herrn Miessl konzipierten Lösung vor:
  • Bau einer neuen Glasfaserleitung von Oberglauheim über Weilheim und Berghausen nach Wolpertstetten. Von Oberglauheim bis Weilheim muss die Leitung komplett neu erstellt werden, ab Weilheim können gemeindliche Leerrohre genutzt werden.
  • Zur Verlegung des Glasfaserkabels innerhalb Wolpertstettens können ebenfalls weitgehend gemeindliche Leerrohre genutzt werden. Von der Grundstücksgrenze an müssen sich die Hausbesitzer selbst darum kümmern, wie das Kabel ins Haus kommt. Herr Miessl bietet hier bei Bedarf Unterstützung an.
  • Herr Miessl schätzt die Wirtschaftlichkeitslücke, die die Gemeinde tragen müsste, auf ca. 125 bis 130 Tausend Euro. Auf die Grundstückseigentümer kämen Kosten in Höhe von einigen hundert Euro bis wenigen Tausend Euro zu, abhängig auch vom Umfang der Eigenleistung.
Zweiter Bürgermeister Gerstmayer weist den Gemeinderat darauf hin, dass der Auftrag zur Herstellung einer Breitbandversorgung für Wolpertstetten ausgeschrieben werden muss, so dass die Möglichkeit besteht, dass auch andere Firmen mit anderen technischen Konzepten zum Zug kommen könnten. Darüber hinaus muss die Gemeinde – wenn sie den von der Regierung von Schwaben bereits zugesagten Zuschuss in Höhe von 70.000 Euro für das ursprüngliche Konzept auch für diese Lösung in Anspruch nehmen will – bis spätestens Ende 2013 nicht nur die Ausschreibung durchgeführt haben, sondern auch einen unterschriebenen Vertrag vorlegen. Der Gemeinderat nimmt dies zur Kenntnis.
Der Gemeinderat beschließt grundsätzlich, dass die Gemeinde einen neuen Anlauf unternimmt, den Gemeindeteil Wolpertstetten mit einer guten Breitbandversorgung auszustatten.
Der Gemeinderat beschließt weiterhin, dass die Gemeinde den Auftrag zur Erstellung einer Breitbandversorgung des Ortsteils Wolpertstetten gemäß den Richtlinien ausschreibt und die Verwaltung gebeten wird, hier entsprechende Unterstützung zu leisten. Des Weiteren soll die Verwaltung sich darum kümmern, dass entsprechender Sachverstand zur Auswertung der ggf. eingegangenen Angebote kurzfristig zur Verfügung steht.

 
2.
 
Informationen zum Kauf des neuen Feuerwehrfahrzeuges Wolpertstetten
Infos/Ergebnis: Der Gemeinderat hat in der letzten Sitzung beschlossen, dass versucht werden soll, das gewünschte Feuerwehrfahrzeug für Wolpertstetten über das Beschaffungsportal des Bayerischen Gemeindetags zu erwerben. Hierzu wurde die Verwaltung beauftragt, zusammen mit der Feuerwehr Wolpertstetten die bereits eingestellten Beschaffungswünsche zu sichten bzw. die eigenen Wünsche einzustellen.
BGM berichtet nun dem Gemeinderat, dass momentan kein Fahrzeug eingestellt ist, dass unseren Anforderungen und Wünschen entspricht. Aber eventuell tut sich hier in nächster Zeit etwas, da eine oberbayerische Gemeinde Überlegungen in die gleiche Richtung anstellt. Auf alle Fälle wurde das von uns gewünschte Fahrzeug als Beschaffungswunsch ins Portal eingestellt.
Der Gemeinderat wird nun erst mal abwarten, was sich hier in nächster Zeit tut.

 
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