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vom 13.03.12
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Ergebnisse und Informationen zur Gemeinderatssitzung vom 13.03.12
Tagesordnung öffentlicher Teil:

 
1.
 
Errichtung einer gemeindlichen Kinderkrippe: Vorstellung der akualisierten Planung durch den Architekten, Baubeschluss und Antrag auf staatliche Zuwendungen
Infos/Ergebnis: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 31.01.2012 beschlossen, eine gemeindliche Kinderkrippe als Neubau in der westlichen Verlängerung des bestehenden Kindergartengebäudes zu errichten.
Der mit den Planungen beauftragte Architekt, Herr Martin Brenner aus Günzburg, erläutert dem Gemeinderat die aktualisierten Planungen und präsentiert dem Gemeinderat erste Skizzen zum Aussehen des Gebäudes:
  • Aktualisierte Planung: Wie Hr. Brenner berichtet, ist mittlerweile das Brandschutzkonzept und die Vorstatik ziemlich fertig, so dass die Unterlagen für den Bauantrag in den nächsten Tagen alle vorliegen. Darüber hinaus hat er den zuständigen Stellen im Landratsamt sein Konzept bereits erläutert, so dass nach seinen Erfahrungen mit einer zügigen Genehmigung des Bauantrags zu rechnen ist und umso schneller ein Förderantrag bei der Regierung von Schwaben gestellt werden kann. Die Planungen selbst haben sich in Bezug auf den Vorentwurf soweit geändert, dass nun der Abstand des Neubaus vom bestehenden Kindergartengebäude 5 m beträgt, so dass das ganze Gebäude nun trotz einer leichten Reduzierung der Länge bis auf ca. 2 m an den Radweg heran-rutscht. Die 5 m resultieren daraus, dass ansonsten der Aufwand für den Brandschutz unverhältnismäßig hoch würde.
  • Aussehen des Gebäudes: Im Kontrast zum bisherigen Gebäude schlägt Architekt Brenner vor, die neue Krippe in Form eines Quaders mit einem nicht sichtbaren leicht geneigten Blechdach auszuführen. Diese Form, die nicht versucht Linien des bisherigen Gebäudes aufzunehmen, ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, findet aber durchaus Zuspruch im Gemeinderat.
Im Anschluss an die Vorstellung der Planung durch Hr. Brenner beschließt der Gemeinderat, die gemeindliche Kinderkrippe auf Basis der vorgestellten Planung zu realisieren. Der Bauantrag soll nun zügig fertiggestellt und eingereicht werden.
Gleichzeitig beschließt der Gemeinderat, bei der Regierung von Schwaben einen entsprechenden Zuwendungsantrag zu stellen. Herr Brenner und die Verwaltung werden beauftragt, alle dafür notwendigen Unterlagen vorzubereiten und die nötigen Verfahrensschritte durchzuführen.

 
2.
 
Abwasserbeseitigung Berghausen: Variantenuntersuchung verschiedener Kanaltrassen zwischen Berghausen und Wolpertstetten, Ableitung des unverschmutzten Wassers
Infos/Ergebnis: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 30.11.2010 beschlossen, die zukünftige Ableitung des Berghausener Abwassers über einen Freispiegelkanal nach Wolpertstetten, wo der Anschluss an die bestehende Kanalisation hergestellt wird, zu realisieren. Darüber hinaus hat er in seiner Sitzung vom 26.07.2011 zwar beschlossen, die Ortsverbindungsstraße zwischen Berghausen und Wolpertstetten nicht neu zu bauen, sich aber nicht auf eine Kanaltrasse festgelegt. Da aber die Wahl der Kanaltrasse großen Einfluss darauf hat, inwieweit die Straße in Mitleidenschaft gezogen wird, hat BGM Gumpp das Ingenieurbüro Kapfer gebeten, nochmals alle mögliche Trassenvarianten und deren Auswirkungen auf den Zustand der Straße darzustellen.
Wie Ingenieur Kapfer dem Gemeinderat erläutert, hat er insgesamt sechs Varianten untersucht (siehe unten, die Kosten beziehen sich nur auf den Straßenbau, nicht auf das Verlegen des Abwasserkanals). Allen Varianten liegt zugrunde, dass ein Polypropylenrohr mit einem Durchmesser von 20 cm verwendet wird, dessen Biegsamkeit es erlaubt, dem Verlauf der Straße zu folgen. Für das Verlegen des Rohrs muss ein Graben von ca. 1 m Breite ausgehoben werden, die Tiefe schwankt zwischen 1,5 und 3,5 m. Darüber hinaus sind insgesamt ca. 15 Schächte zu setzen.
  • Variante 1: Das Abwasserrohr wird am südlichen Rand der Straße verlegt (die Breite des Straßenrands beträgt zwischen 0,6 bis 1,5 m). Da zu erwarten ist, dass die Straße am Rand etwas einbrechen wird, muss nach dem Kanalbau ein Streifen von ca. 0,5 m des Asphalts herausgeschnitten werden. Anschließend ist der Untergrund ggf. etwas aufzufüllen und zu verdichten, bevor dieser Bereich neu asphaltiert werden kann.
    Kosten: ca. 64.000 €
    Vorteile: Kostengünstigste Lösung
    Nachteile: Durch unterschiedliche Setzungen wird die Straße an der Verbindungsstelle zwischen altem und neuen Asphalt irgendwann aufreißen
  • Variante 2: Wie Variante 1, nur dass auf ca. 800 m die halbe Straße neu asphaltiert wird.
    Kosten: ca. 104.000 €
    Vorteile: Viele der schon vorhandenen Straßenschäden könnten so mit behoben werden
    Nachteile: Durch unterschiedliche Setzungen wird die Straße an der Verbindungsstelle zwischen altem und neuen Asphalt irgendwann aufreißen
  • Variante 3: Das Abwasserrohr wird in die Mitte der Straße verlegt. Da zu erwarten ist, dass die Straße an den Rändern etwas einbrechen wird, muss nach dem Kanalbau jeweils ein Streifen von ca. 0,2 m des Asphalts herausgeschnitten werden. Anschließend ist der Untergrund ggf. etwas aufzufüllen und zu verdichten, bevor dieser Bereich neu asphaltiert werden kann.
    Kosten: ca. 105.000 €
    Vorteile: Ein Teil der Straße erhält einen neuen Unterbau
    Nachteile: Durch unterschiedliche Setzungen wird die Straße an der Verbindungsstelle zwischen altem und neuen Asphalt irgendwann aufreißen
  • Variante 4: Wie Variante 3, jedoch wird der herausgeschnittene Bereich bis zum bisherigen Straßenniveau angefüllt und anschließend die gesamte Straße mit einer 10 cm dicken Asphaltschicht neu überzogen.
    Kosten: ca. 213.000 €
    Vorteile: Ein Teil der Straße erhält einen neuen Unterbau, durchgehend neue Asphaltschicht
    Nachteile: Durch unterschiedliche Setzungen wird auch die neue Asphaltschicht irgendwann Risse aufweisen.
  • Variante 5: Wie Variante 4, jedoch wird der Kanal am Straßenrand verlegt.
    Kosten: ca. 207.000 €
    Vorteile: Durchgehend neue Asphaltschicht
    Nachteile: Durch unterschiedliche Setzungen wird auch die neue Asphaltschicht irgendwann Risse aufweisen
  • Variante 6: Der Kanal wird im Bereich der bisherigen Straße verlegt, anschließend wird die Straße samt Unterbau mit einer Breite von 5,5 m und etwas geringeren Kurvenradien neu erstellt.
    Kosten: ca. 615.000 € (nach Abzug eines möglichen Zuschusses verbleiben bei der Gemeinde ca. 250 bis 300 Tausend Euro)
    Vorteile: Durchgehend neue Asphaltschicht, langlebigste Variante, Begegnungsverkehr wird erleichtert
    Nachteile: Teuerste Variante
BGM Gumpp bittet alle Gemeinderäte sich bis zur nächsten Sitzung eine Meinung zu bilden. Um die momentane finanzielle Situation der Gemeinde abschätzen zu können, wird er dann auch erste Eckpunkte zum Haushalt vorlegen.
Desweiteren berichtet BGM Gumpp dem Gemeinderat, dass es von Seiten Rieswassers Bestrebungen gibt, das leicht verschmutzte Wasser von Hof- und Straßenflächen nicht wie geplant in den Brechetgraben einzuleiten, sondern zusammen mit dem Schmutzwasser der gemeindlichen Kläranlage zuzuführen. Rieswasser will damit eventuellen Grundwasserverunreinigungen vorbeugen, vor allem weil absehbar ist, dass der Brechetgraben demnächst in das Wasserschutzgebiet einbezogen werden soll. Nur noch das völlig unverschmutzte Dachwasser sollte laut Rieswasser in den Brechetgraben eingeleitet werden.
Grundsätzlich könnte sich der Gemeinderat das wohl vorstellen, Voraussetzung wäre jedoch, dass Rieswasser den finanziellen Mehraufwand dieser Variante (größerer Rohrdurchmesser und Aushubbereich) übernimmt.

 
3.
 
Informationen zu den geplanten Photovoltaikanlagen auf dem Dach des Technikgebäudes der Kläranlage Blindheim und auf dem Dach der Schule in Unterglauheim
Infos/Ergebnis: BGM Gumpp informiert den Gemeinderat über den Beschluss des Bau- und Umweltausschusses vom 07.03.2012, auf dem Dach des Technikgebäudes der Kläranlage Blindheim und auf dem Dach der Schule in Unterglauheim jeweils eine Photovoltaikanlage errichten zu lassen. Da die Maßnahme bis Ende März abgeschlossen werden kann, kommt die Gemeinde noch in den Genuss der alten Einspeisevergütung.
Die beiden Anlagen werden in Summe ca. 70.000 € kosten, die Finanzierung soll über günstige Förderkredite erfolgen.

 
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